Tipps und Tricks zur Tomatenzucht

veröffentlicht am 6. März 2017 in Ratgeber von
Eine aufgeschnittene Tomate

In diesem Beitrag geht es allgemein um die Zucht von Tomaten und was alles dazugehört. Desweiteren können Sie diesen Beitrag als Anleitung für eine erfolgreiche Aufzucht verwenden. Hierbei haben wir unseren Profi eingespannt und gebeten einen Beitrag für Sie zu verfassen. Neben allen nötigen Schritten, welche bei der Aufzucht sehr wichtig sind werden auch diverse Tipps genannt. Mit diesen können Sie in Ihrem Gewächshaus auftrumpfen! Bei der Aufzucht von Pflanzen, in diesem Fall Tomaten gibt es einige Dinge die optional sind, aber definitiv nicht der Pflanze oder Ihnen schaden. Es handelt sich um eine einfache Anleitung mit vielen extra Informationen, welche nicht nur bei Tomaten, sondern insgesamt Ihr Pflanzliches Wissen aufbessern.

– Befolgen Sie diese Anleitung steht perfekten Tomaten nichts mehr im Weg!


Grundlegendes bei der Tomatenzucht

Sollten Sie sich entschlossen haben ein Gewächshaus zu kaufen und mit der Zucht von Pflanzen zu beginnen, wäre es ratsam mit Tomaten zu starten. Diese sind eigentlich sehr Pflegeleicht und man kann nicht so viel falsch machen wie bei anderen Gemüsesorten. Zu aller erst ist es wichtig zu wissen, ob der vorhandene Boden genug Nährstoffe liefern kann, oder ob es sich um einen schlechten Lehmboden handelt. Neben einer guten Bodenbeschaffenheit profitieren Tomaten natürlich auch von so manchen Düngemittel, jedoch achten wir auf eine saubere Umwelt und verwenden und empfehlen wir keine chemisch hergestellten Dünger, sondern nur Naturprodukte.

Optional können Sie etwas an den Pflanzen verändern und ein besseres und gesünderes Wachstum zu erreichen und besonders wichtig ist das richtige abdecken der Tomaten bzw. die Wahl des Standortes.

Auf alle Punkte wird im folgenden detailliert eingegangen und selbstverständlich auch so erklärt, dass es jeder ohne Probleme umsetzen kann.

Wachsende Tomatenpflanze

Die Wahl der richtigen Erde

Um eine optimale Entwicklung der Tomate zu erreichen ist es besonders wichtig, dass der Boden die nötigen Kriterien erfüllt. Sollten diese Kriterien nicht alle erfüllt sein, hat man einige Nachteile in der Entwicklung und somit auch am Ende in der Frucht. Hierzu gehören folgende Kriterien.

Ein warmer und feuchter Boden
Gute Nährstoff Versorgung
Kalkreich, jedoch nicht basisch oder sauer
Locker und wasserdurchlässig

Sind diese Kriterien schon mal erfüllt, besitzen Sie schon mal eine gute Grundlage für die Tomatenzucht und können super darauf aufbauen. Um den maximalen Ertrag herauszuholen sollten Sie einen geeigneten Platz für die Tomaten wählen, denn die Pflanze mag es besonders warm, weswegen es eine Pflanze ist, die im Sommer ihre Hochphase hat. Dennoch ist es wiederum schädlich die Tomaten in der prallen Sonne zu lassen, denn hier würde es nicht lange dauern und die Frucht würde aufreißen.

Ein Tipp: Nutzen Sie freie Zeit im Herbst und bereiten Sie die Stelle für die Tomaten schon einmal vor, indem Sie die Stelle mit dem richtigen Dünger nährstoffreicher machen. Hierbei kann Komposterde, Blätter von Tomaten (nicht welk) und Pferdeäpfel Gold wert sein!

Eine weitere wichtige Sache bei der perfekten Aufzucht ist die richtige Menge der Wasserzufuhr. Stimmt diese nicht, dauert es nicht lange und die Pflanze wird welk und stirbt ab. Sollte sie einmal welk sein und es gelingt sie noch einmal gesund zu bekommen hat dies trotzdem einen enormen Einfluss auf die spätere Frucht. Eine kranke Pflanze ist nicht in der Lage eine perfekte Frucht hervorzubringen.

Da Pflanzen im Allgemeinen nur in der Lage sind Nährstoffe gelöst mit Wasser aufzunehmen ist eine ausreichende Versorgung unerlässlich. Um zu testen, ob der Boden genug Feuchtigkeit besitzt, reicht es oft aus mit dem Finger in den Boden zu stechen und wenn man dann die Feuchtigkeit spüren kann, besitzt der Boden zu dem aktuellen Zeitpunkt eine gute Wasserversorgung. Da es bei der Tomatenzucht nicht nur auf einen feuchten Boden ankommt, sondern auch auf die permanent richtige Menge an Wasser sollten Sie folgendes vermeiden. Ein trockener Boden für kurze Zeit ist nicht schlimm, da vergleichsweise der Mensch auch nicht durchgehend Wasser trinken muss um zu überleben. Jedoch sollte dies auf längere Zeit vermieden werden, ein Boden sollte mindestens zwei mal am Tag gegossen werden.

Da Pflanzen im Allgemeinen nur in der Lage sind Nährstoffe gelöst mit Wasser aufzunehmen ist eine ausreichende Versorgung unerlässlich. Um zu testen, ob der Boden genug Feuchtigkeit besitzt, reicht es oft aus mit dem Finger in den Boden zu stechen und wenn man dann die Feuchtigkeit spüren kann, besitzt der Boden zu dem aktuellen Zeitpunkt eine gute Wasserversorgung. Da es bei der Tomatenzucht nicht nur auf einen feuchten Boden ankommt, sondern auch auf die permanent richtige Menge an Wasser sollten Sie folgendes vermeiden. Ein trockener Boden für kurze Zeit ist nicht schlimm, da vergleichsweise der Mensch auch nicht durchgehend Wasser trinken muss um zu überleben. Jedoch sollte dies auf längere Zeit vermieden werden, ein Boden sollte mindestens zwei mal am Tag gegossen werden.
Komposthaufen im Grünen

An besonders warmen Sommertagen eventuell auch öfter. Neben diesem extrem gibt es natürlich das gleiche in die andere Richtung auch. Sollte der Boden durchgehend zu viel Wasser bekommen, kann die Menge an Wasser nicht mehr richtig abfließen und die Tomatenpflanze wird ertrinken. Als Fazit hierfür kann man sagen, dass Sie einfach für einen konstant feuchten Boden sorgen sollten. Nicht mehr und nicht weniger.


Welche Optionen zum Düngen hat man?

Zu einem guten Boden gehört mehr, als nur eine gut ausgewählte Stelle und ein feuchter Boden. Die Nährstoffe in unserem Boden sind begrenzt und meist nicht sehr unterschiedlich. Um eine gute und abwechslungsreiche Zufuhr an Nährstoffen bieten zu können, empfiehlt sich den Boden zu düngen. Nun ist es wichtig zu wissen, wie das genau geht und welche Optionen sich anbieten.

Oftmals liegen viele Optionen schon im Haus bzw. im Garten. Die meisten Haushalte verfügen über einen Kompost und hier sammelt sich eine perfekte Auswahl aus den besten Nährstoffen, welche eine Pflanze bekommen kann. Hierzu zählt Calcium, Natrium in kleinen Mengen und Magnesium. Viele Pflanzen benötigen eine große Platte an Nährstoffen, manche mehr manche weniger. Jedoch liefert Komposterde wertvolle Nährstoffe für jede Pflanze, insbesondere für Tomaten.

Neben der Komposterde liefern sogar Pferdeäpfel auch wichtige Nährstoffe für Pflanzen. Man kann verstehen, dass nicht jeder Pferdedung unter seinem Essen liegen haben will, jedoch sollte man das auch machen, bevor die Pflanze ausgewachsen ist. Diese Möglichkeiten für ein gesundes Düngen hat man meistens schon zuhause parat oder kann sie sich leicht besorgen.


Richtiges Abdecken der Tomaten

Natürlich muss die Tomatenpflanze richtig abgedeckt werden. In den meisten Fällen übernimmt diese Aufgabe ein Tomatengewächshaus, jedoch reicht in vielen Fällen auch ein einfacher Verschlag aus Gewächshaus Folie, um die Pflanzen ausreichend zu schützen. Hierbei gibt es auch einige Dinge die Sie beachten sollten.

Es ist beispielsweise besonders wichtig, dass die Pflanzen an ausreichend Sauerstoff kommen und so die Photosynthese ohne Probleme durchführen kann. Hierbei ist es wichtig zu wissen, dass Pflanzen am besten zum Abend hin abgedeckt werden. Somit sind sie vor starkem Wind und Tieren geschützt. Am besten decken Sie die Pflanzen auf, sobald Sie aufgestanden sind und in die Arbeit fahren. An sommerlichen Tagen, wenn es schon leicht warm am Morgen ist und eine kühle Priese weht ist das perfekte Wetter für Wachstum. An solchen tagen wachsen Tomaten erstaunlich gut und aus diesem Grund sollten Sie auch frühzeitig die Tore öffnen und die Tomatenpflanze einfach machen lassen. Wenn nötig am Morgen einfach ein bisschen gießen und die Pflanze wird an diesem tag ein gutes Stückchen wachsen.
Rote Tomaten an der Pflanze

Veredelung der Pflanze und Verbesserung der Leistung

Keine Pflanze ist komplett perfekt und bietet somit Schwachstellen. Diese kann man jedoch relativ leicht ausschalten bzw. verbessern. Durch das sogenannte Veredeln erreicht man eine Verbesserung der Pflanze. Dies funktioniert grundlegend durch das abtrennen von schwachen Teilen der Pflanze. Solle also bei Ihrer Pflanze ein Teil schwach sein und nicht mit genügend Wasser und Nährstoffen versorgt werden, trennen Sie diesen einfach ab. Durch das Abtrennen wird die Pflanze zwar kurzzeitig verletzt, was jedoch nicht schlimm ist. Die Pflanze verschließt die Wunde und konzentriert sich auf den restlichen Teil.

Hiermit können Sie erreichen, dass die Früchte besser schmecken und die Pflanze daran hindern unwichtige Teile mit Energie zu versorgen. Hier werden Dinge wie welke Blätter oder große Ausläufer ohne Blüten abgetrennt.


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